Chinareise April 2016

 

Diese fantastische Chinareise führt uns in die zwei wohl bedeutendsten Landstriche Chinas.

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Das alte Kernland am Gelben Fluss

Das legendäre Zentrum am Gelben Fluss in der Provinz Henan ist die Wiege aller chinesischen Kultur.
Die Erfindung der chinesischen Schrift und der typischen Hofbau-Architektur entwickelte sich hier in der Shang-Dynastie vor 3500 Jahren. Die Hauptstadt Luoyang war von 770v. bis 540n. die wichtigste Metropole des Reiches. Wir besuchen den heiligen Berg Songshan der die Mittelsäule zwischen Himmel und Erde darstellt. Dort finden wir das berühmte Shaolin-Kampfkunst-Kloster. Nicht weit entfernt liegt das älteste buddhistische Kloster aus dem Jahr 68. Zahlreiche Museen, Ausgrabungen, Gräber und Anlagen bebildern uns diesen vorzüglichen Gang durch die Entwicklung des frühen China, seiner kulturellen Techniken und des Fengshui.
Baima_Kloster
Malerische Hochkultur im Südosten

Die neuere Geschichte Chinas beginnt mit dem Umzug der gebildeten Schichten zum südlichen Yangzi Fluß ab 350 und um 1100 . Der Reichtum an Wasser, Fisch und Reis bildete die Grundlage für das Blühen der Kultur in allen Bereichen. Bis heute prägt der immense Einfluss von Handel, Geld und Bildung die Umgebung von Suzhou und Shanghai. Nanjing mit seiner imposanten Stadtmauer, Suzhou mit seinen exquisiten Gärten, das pulsierende Shanghai und bildhübsche Wasserdörfer sind unsere Ziele.
Suzhou

 

 

 

 

 

 

 

 

Verbinden werden wir diese zwei Welten ganz praktisch mit dem “kultigsten” Reisemittel – zwei Nachtzugfahrten von mindestens 8-13 Stunden Fahrzeit.
Jeder Tag der Reise wird, wie bestens bewährt, vollgespickt sein mit authentischen Erlebnissen mitten im Alltag der Chinesen und umfangreichen Wissen zu Kultur, Fengshui, Geschichte und Philosophie. Nicht zu vergessen sind auch die überaus schmackhaften gemeinsamen Abendessen.
Hier findet Ihr eine erste Übersichtskarte der Reiseroute:
Voraussichtliche Reisezeit 05.April bis 19. April 2016. Weitere Informationen folgen….
Reiseroutechina zugfahrt

 

 

Chinareise Mai 2010 | Teil 02

Dann ging es in das Taihang Bergmassiv. Der Tanzhe Tempel ist ein besonders gelungenes Beispiel für die Einbettung von Bauwerken in die Natur. Die Dächer und Hallen verschmilzen hier mit den alten Bäumen zur Einheit.

Das Bergdorf Chuandixia liegt auf einem sogenannten Drachenkopf, dem Endpunkt eines Fengshui Bergdrachen. Die authentische Atmosphäre ist hier überall spürbar.

Die eigentlich Fahrt durch die Berge nach Shanxi wurde etwas abenteuerlich. Auf 1700m Höhe gab es nur noch Baustellen und Mandelbaumblüte auf der einzigen Passstraße.

Es wurde immer dunkler als wir die westliche Seite der Berge (Shanxi) erreichten, die Ankunft in der Provinzstadt Datong war erst um 22h30 – die Restaurants waren geschlossen und wir gingen mutig zu den nächtlichen Garküchen an der Hauptverkehrskreuzung der Stadt.
Chinareisen
Die abgelegene Stadt Datong lohnt vor allem wegen der einmaligen Buddhahöhlen von Yungang und dem „dramatischen“ Hängenden Kloster.
Buddhismus in China  Datong Mitten-in-China

Auf der Weiterreise nach Pingyao stoppten wir für einen Besuch der Ahnenstätte der Jin. Die großzügige Anlage begeisterte alle Mitreisende und erinnerte mit seiner entpannten Anordnung an die chinesischen Gärten.

Hongcun – Fengshui Dorf

fengshui dorf
In der Provinz Anhui, nicht weit vom Huangshan Gebirge, liegt das äußerst malerische Dorf Hongcun. Es ist für seine Schönheit in ganz China bekannt und schmückt sogar eine Briefmarke. Der Zugang zum Dorf erfolgt mittig über den angelegten Südsee. Ohne Geländer läuft man auf einer Steinmole entlang, wird über eine Bogenbrücke zum besten Blickpunkt geführt und gelangt dann durch ein Tor in den Ort hinein. Das Wasser spiegelt die Kulisse in absoluter Kunstfertigkeit wieder.

Das Wasser als Leitmotiv wird in vielen Variationen verwendet. Brunnen befinden sich in allen Wohnhäusern, kleine Kanäle verbinden und versorgen das Dorf und der zentrale Platz wird durch einen halbmond-förmigen Teich gebildet.

Der seitlich verlaufende Fluß wurde praktisch und kunstvoll in das Gesamtbild des Ortes eingearbeitet.

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