Beijing – Hauptstadt ab 1420

Kein Bauwerk ist besser als Synonym für die späte Kaiserzeit der Ming und Qing zu sehen als der Kaiserpalast in Beijing, auch Verbotene Stadt genannt (Zijin Cheng) oder heute Gugong (Palastmuseum). Das auffälligste Merkmal ist die Zentralachse und Symmetrie der Anlage. Auf dieser „Drachenlinie“, in direkter Verbindung zum Polarstern, saß der Kaiser in zentraler Position und regierte im Auftrag des Himmels das große Reich der Mitte.
Das Mittagstor bietet den letzten Auftakt und Vorhof zum eigentlichen Palast.

Im ersten inneren Hof erwartet einen das Tor der höchsten Harmonie, um in den eigentlichen Palast einzutreten.

Der Blick des Kaisers richtet sich nach Süden auf einen riesigen Platz zu seinen Füßen. Hier von der Taihe-Halle aus gesehen.

Die letzte Halle des Palasts heißt „Halle der Bewahrung der Harmonie“.